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Ich bin eine Angehörige und spreche auf meiner Seite insbesondere Angehörige von Suchtkranken an. Vielleicht findet der eine oder andere für sich persönlich etwas, was ihm hilft. Es ist doch so, dass man sich nicht traut, an Freunde oder Kollegen heranzutreten, um über seine Probleme zu reden - ja man schämt sich sogar dafür, dass der Angehörige trinkt.
Es ist wirklich sehr schwer, aus diesem Kreislauf herauszufinden. Man gibt sich selbst die Schuld, dass der Angehörige trinkt. Dem ist aber nicht so.
Ich habe mich einer Angehörigengruppe angeschlossen. Wir treffen uns regelmäßig und jeder spricht über seine Probleme. In der Gruppe ist es leichter, darüber zu reden. Ich bin nicht mehr allein. Vielleicht finden auch Sie den richtigen Weg für sich und Ihre Familie.
Übrigens: In Deutschland gibt es
- 2,7 Millionen Mensch, die zu viel trinken und
- 1,6 Millionen Menschen, die alkoholabhängig sind.
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